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Montag, 20.4.2026
Wo waren wir? Bei der Angst. Vorher aber nochmal zu dem Geheimnis. Es kommt doch im Leben auf die eigene Erfahrung und Wahrnehmung an. Was nützt die Erkenntnis anderer, solange man sie nicht selber erlebt, in sich nachvollzieht, erfährt. Das ist doch, und soll hier nur am Rand erwähnt sein, die Problematik von Glaubensgebäuden, Religionen. Man soll etwas glauben (müssen), will man dazugehören. Glaubensbekenntnisse, von Menschen formuliert. Klar, man fühlt sich vielleicht gut dabei, hat das Gefühl der richtigen Richtung anzugehören. Aber stellt man nicht fest, wenn die Zeiten rauer werden, daß das Eis, auf dem man bisher glaubte sicher zu stehen, doch recht dünn und brüchig ist? Spätestens bei dieser Erfahrung wird einem bewußt, daß man im Inneren nichts hat, was einem auch in solchen Zeiten Stabilität und Sicherheit zu geben in der Lage ist. Auf Menschen, Gruppen zu bauen führt früher oder später zu der Erkenntnis, daß etwas fehlt, etwas, was einem kein Mensch geben kann. Es ist nun mal so, daß jeder für sich alleine stirbt. Was er in diesem ultimativen Moment des Sterbens oder anderen Extremsituationen im Inneren entwickelt hat, das ist, worauf man setzen, bauen kann.
Montag, 6.4.2026
Womit wir bei der Angst wären. Tolle Überleitung. Aber doch, mit dem Autofahren hat die Angst durchaus zu tun.
Da kommt nun ein Aspekt ins Spiel, der über die blanke Lösung kritischer Situationen hinausgeht.
Er weiß, wie der Lebensplan ist, er hat ihm selber zugestimmt, er kann sich drauf verlassen, daß unter Seiner Führung alles so kommt, wie es gemäß dem Plan optimal läuft. Daher ist die Angst, die einen vielleicht beschleicht, die auch Statistiken bestätigen wollen, letztlich unter dieser inneren Führung völlig unangebracht und löst sich auf.