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Montag, 6.4.2026
Womit wir bei der Angst wären. Tolle Überleitung. Aber doch, mit dem Autofahren hat die Angst durchaus zu tun.
Da kommt nun ein Aspekt ins Spiel, der über die blanke Lösung kritischer Situationen hinausgeht.
Er weiß, wie der Lebensplan ist, er hat ihm selber zugestimmt, er kann sich drauf verlassen, daß unter Seiner Führung alles so kommt, wie es gemäß dem Plan optimal läuft. Daher ist die Angst, die einen vielleicht beschleicht, die auch Statistiken bestätigen wollen, letztlich unter dieser inneren Führung völlig unangebracht und löst sich auf.
Sonntag, 5.4.2026
Es geht vielmehr darum, daß er auf die Führung, den Überblick, den Weitblick und die Kenntnis darüber, welche potentiellen Gefahren vorliegen vertraut, auch auf die Kenntnis, wie der Lebensplan aussieht und was noch kommen darf oder ggf. nicht kommen muß. In diesem Vertrauen geht die Fahrt los und ja, es gibt durchaus Situationen, wo er kurzfristig, manchmal in Sekundenbruchteilen eingreift, um Schlimmes zu verhindern.
Dieses Vertrauen zu haben bedeutet nicht, völlig enthemmt drauf los zu brettern, ohne Rücksicht auf Verluste, weil er es ja schon zum Guten lenken wird. Es gibt durchaus Momente, die man als Fahrer nicht völlig unter Kontrolle hat, eine kurze Ablenkung, ein gefährliches Fahrmanöver eines anderen Verkehrsteilnehmers. Man denkt, das hat man oft unbewußt durch lange Fahrpraxis im Griff und reagiert dann eben doch millisekundengenau richtig. Das mag durchaus sein, wobei die Frage, was das Unbewußte ist, durchaus einer Klärung bedürfen könnte.
Seine Erfahrung jedenfalls ist mit dieser Vorgehensweise positiv. Es ist ja sein Geheimnis, niemand muß es verstehen, nachvollziehen, selber machen.
Was es aber auch nicht bedeutet ist, daß er nun nur noch mit Tempo 130 über die Autobahn schleicht. Sein Begleiter stellt sich auf ihn ein, er ist für ihn da und nimmt ihn so, wie sein momentanes Naturell eben ist. Sein innerer Führer bestimmt nicht irgendeinen weltlichen Standard. Er läßt ihm alle Freiheiten und stellt sich auf ihn ein, solange er von ihm miteinbezogen wird.
Das hier dargelegte ist eine Ist-Beschreibung, niemand hat daraus irgendwelche Konsequenzen für sich selber zu ziehen, niemand braucht es zu glauben, niemand muß es jemand anderem sagen oder erklären, wenn er es vielleicht doch glauben kann oder gar selber ausprobiert.